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28.7.2008 von jhorn.
Mich nervt schon seit längerer Zeit der falsche Gebrauch des Wortes “zeitgleich”. Ich frage mich, gibt es in den Medien keine Lektoren?
Hier aus Zwiebelfisch die genaue Definition:
http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,307443,00.html
“Zeitgleich” wird oft fälschlicherweise im Sinne von “gleichzeitig” gebraucht. “Zeitgleich” sagt nur etwas über die Dauer eines Ereignisses aus, nicht über den Zeitpunkt seines Eintritts. Wenn zwei Rennfahrer oder zwei Schiläufer zeitgleich im Ziel eintreffen, muss das nicht heißen, dass sie im gleichen Moment die Ziellinie passieren. Es heißt lediglich, dass sie für die Strecke exakt dieselbe Zeit benötigten. Dabei können sie durchaus zeitversetzt gestartet und ebenso zeitversetzt ins Ziel gekommen sein.
Und hier noch aus:
http://de.wiktionary.org/wiki/zeitgleich
Gleichzeitig: Zwei oder mehr Vorgänge laufen zur gleichen Zeit ab. Dabei reicht eine zeitliche Überschneidung der Vorgänge. Jeder Vorgang kann eine andere Zeitspanne in Anspruch nehmen.
Zeitgleich: Die Vorgänge finden zu unterschiedlichen Zeiten statt, auch ohne jede zeitliche Überschneidung, aber alle Vorgänge nehmen jeweils die gleiche Zeitspanne in Anspruch. In diesem Fall kann man nur von zeitgleich im Sinne von gleichen Zeiten, aber nicht im Sinne von “zur gleichen Zeit” sprechen.
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28.11.2007 von admin.
Warum belächelt man die Dativ-Ignoranz einer Verona Feldbusch (was 90% der deutschen Bevölkerung eh nicht auffällt!!), solange eine Katja Burkard täglich um “Punkt Zwölf” bei der Moderation einer Nachrichtensendung die Wolldecke im Mund halten darf?
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28.11.2007 von admin.
Eine scheinbar unvermeidbare Zumutung bei den “Öffentlich-Rechtlichen” ist die sprachliche Verwirklichung des Herrn Kachelmann. Mein Tipp: Reinigen Sie vor dem Wetterbericht Nebenhöhlen und Esswerkzeuge - dann versteht Sie der Zuschauer trotz Ihres röchelnden Akzentes.
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